ICT for Inclusion – Die Fachstelle der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH)

Ein Gastbeitrag von

  • Ingo Bosse, Prof. Dr., Professor für ICT for Inclusion, Co-Leitung Fachstelle ICT4I
  • Karen Ling, MA, Expertin Unterstützte Kommunikation (UK) und geistige Entwicklung, Co-Leitung Fachstelle ICT4I beide Dozierende Hochschule für Heilpädagogik, Zürich

Die Expertinnen und Experten der Fachstelle ICT for Inclusion (ICT4I) der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik sorgen für Klarheit in der Gestaltung von Bildung oder Therapie mit ICT bei besonderem Bildungsbedarf, unterschiedlichen Beeinträchtigungen und im inklusiven Unterricht. Fachpersonen sowie Angehörige & Eltern erhalten Know-How zu innovativen Technologien.

Das Angebot umfasst:

  • eine Informationsplattform zum Einsatz von assistiven Technologien und digitalen Tools (www.ict-for-inclusion.ch).
  • kostenfreie telefonische, persönliche oder schriftliche Kurzberatungen. Bei weiterem Bedarf wird gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht.
  • Weiterbildungsangebote.

Schauen Sie sich um und kontaktieren uns bei Fragen und Anliegen gerne über die Fachstellenseite oder ict4i@hfh.ch

Die Verbindungslinien von Inklusion, ICT, Medien, Informatik, Teilhabe und Bildung müssen in hohem Maße in multiprofessioneller Weise erschlossen werden. Eine solche Schnittstelle stellt die Fachstelle ICT for Inclusion der interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH) dar, in der Expertinnen und Experten für unterschiedliche Beeinträchtigungen zusammenarbeiten und den fachlichen Austausch mit externen Fachpersonen etablieren.

Spezifische Themen der Digitalisierung für die Heil- und Sonderpädagogik sind unter anderem Barrierefreiheit, Diagnostik sowie Unterstützte Kommunikation. Eine wichtige Rolle spielt auch das Universal Design for Learning, also eine Unterrichtsgestaltung, die durch die gewählten Unterrichtsmedien alle Lernenden berücksichtigt. Auch Kompetenzen zum Einsatz von unterstützenden sogenannten assistiven Technologien (wie z.B. Sprachcomputer, Braillezeilen oder Spezialtastaturen) gehören zum spezifischen Fachwissen heilpädagogischer Fachpersonen. Um in allen genannten Bereichen unterschiedliche Beeinträchtigungen (z.B. Sinnesbeeinträchtigungen, Beeinträchtigungen der Kommunikation oder Lernschwierigkeiten) angemessen berücksichtigen zu können ist zum einen breites Grundlagenwissen zu Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) notwendig. Zum anderen ist spezialisiertes Wissen, z.B. zu Zugänglichkeit und Nutzbarkeit digitaler Medien zentral.

Für die Praxis von Schule und Therapie wurden grundlegende Ansätze erarbeitet, die sich an individuellen Bedarfen der Kinder, Jugendlichen und/oder Erwachsenen orientieren. Da konkrete Bedarfe von den Zielgruppen selbst am treffendsten formuliert werden können, erfolgt eine praktische Ausgestaltung und Entwicklung von Angeboten in enger Zusammenarbeit mit den Zielgruppen, zu denen Fachpersonen wie auch die Betroffenen selbst und Eltern gehören.

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